Kulturabgabe statt Kirchensteuer?

Am Mittwoch (16. Mai 2012) beginnt in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag. Mehrere katholische Politiker der Grünen haben vorab im Internet einen »Beitrag zum Dialog in der Katholischen Kirche« veröffentlicht. Darin fordern sie u. a. die Umwandlung der deutschen Kirchensteuer in eine »Kulturabgabe« nach italienischem Vorbild. Dort könne jeder Erwerbstätige selbst wählen, an welche wohltätige oder religiöse Institution er seinen Beitrag entrichten will. Es sei – so Gerhard Schick, Bundestagsabgeordneter der Grünen und Unterzeichner des Papieres – nicht sinnvoll, »zuzuschauen, wie viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche austreten«.

Für die Sendung »Neugier Genügt« des WDR 5 spricht Gerhard Schick im iad-Studio mit dem Moderator Thomas Koch und den Hörern des WDR über die Kirchensteuer und die Kulturabgabe. Geht es nach dem Grünen Katholiken soll der Staat die Abgabe wie die Kirchensteuer erheben und nach den Vorgaben der Steuerzahler verteilen, auch sollte sie steuermindernd geltend gemacht werden können – zahlen müssten sie ausnahmslos alle.

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